Die Öle stehen im Schrank, und irgendwann kommt der Gedanke: Daraus müsste sich doch etwas Eigenes mischen lassen. Der erste Versuch riecht dann oft scharf und zerrissen, und das Fläschchen wandert nach hinten. Meist fehlen zwei Dinge — ein Verhältnis und Geduld.
Sabrina und Dominik Wienen führen dich durch die Duftwerkstatt: von der Duftpyramide aus Kopf-, Herz- und Basisnote über die sechs Duftfamilien bis zu Roll-On, festem Balsam, Eau de Parfum, Raumspray und selbst gebautem Reed-Diffuser. 22 Kapitel, 28 fertige Duftformeln mit exakter Tropfenzahl und 26 Öl-Steckbriefe, nach Note geordnet.
Sicherheit gehört zum Handwerk. Der Hauttest vor dem ersten Tragen, die Sonnenpause nach Zitrusölen auf der Haut (12 bis 48 Stunden), die passende Verdünnung für jede Form und der Umgang mit reizfreudigen Ölen. Dazu die Methode, die teure Fehlschläge spart: erst im Testgläschen mischen, mit der Basis beginnen, nach jedem Öl riechen und immer nur eine Sache ändern.
Das steckt drin
- Über 150 Farbseiten: 22 Kapitel, 28 fertige Duftformeln mit exakter Tropfenzahl, 26 Öl-Steckbriefe
- Die Duftpyramide und die Balance 3 : 5 : 2 — danach rechnest du jede Konzentration selbst aus
- Vier Formen mit Grundrezept: Roll-On, fester Balsam, Eau de Parfum und Raumduft
- Bei jeder Formel steht, ob sie sonnensicher ist — dazu Hauttest und Verdünnung je Form
- Grundausstattung, die in eine Schuhschachtel passt: sechs Öle und ein Trägeröl
Perfekt geeignet für
Blick ins Buch
Warum dieses Buch
Bei uns stehen die Fläschchen auf dem Küchentisch: riechen, tüfteln, verwerfen, noch einmal von vorn. Unser erstes selbst gemischtes Parfüm haben wir getragen, als käme es aus einer Pariser Manufaktur. Gefehlt hat uns damals kein weiteres Rezept, sondern die Regel dahinter — wie viel Kopf, wie viel Herz, wie viel Basis, und wie viele Wochen ein Alkoholparfüm reifen will, bevor man es beurteilt.
Genau diese Regeln haben wir aufgeschrieben. Die Formeln sind erprobt, jede mit exakter Tropfenzahl, und bei jeder steht, ob sie sonnensicher ist. Wer die Regeln kennt, mischt Rezepte nicht nur nach, sondern verändert sie — und baut sich Schritt für Schritt einen Duft, den es nur einmal gibt.







